Du kannst während der Atemarbeit jederzeit:
- Intensität und Atemweise verändern
- eine Übung auslassen
- pausieren
- Unterstützung annehmen oder ablehnen
- eine Session beenden
Auch im Kontakt mit anderen gelten klare Regeln zu Grenzen und Konsens.
Weniger Intensität kann genau die richtige Entscheidung sein. Die eigene Wahrnehmung und persönliche Grenzen geben dabei wichtige Orientierung.
Antworten auf deine Fragen
Gibt es Kontraindikationen für Breathwork?
Ja. Besonders intensive Formen der Atemarbeit können körperliche und emotionale Prozesse auslösen, die bei bestimmten Erkrankungen mit erhöhten Risiken verbunden sind.
Dazu gehören insbesondere schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unkontrollierter Bluthochdruck, Epilepsie, bestimmte neurologische und psychische Erkrankungen sowie Schwangerschaft.
Welche Voraussetzungen für deine Teilnahme gelten, hängt von der jeweiligen Atemtechnik und ihrer Intensität ab. Bei PNflow findest du deshalb klare Sicherheitshinweise zu den einzelnen Angeboten.
Was gilt bei Erkrankungen, Medikamenten oder Schwangerschaft?
Deine gesundheitliche Sicherheit hat bei PNflow Vorrang. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente oder eine Schwangerschaft können gegen eine Teilnahme an intensiver Atemarbeit sprechen oder eine vorherige ärztliche Abklärung erforderlich machen.
Bei transformativen Atemsessions im Liegen erfolgt die gesundheitliche Einschätzung zunächst über einen Eingangsfragebogen.
Für Breathwork in Bewegung (Trancetanz) gelten gesonderte Teilnahmebedingungen. Hier informierst du dich vor der Buchung über die gesundheitlichen Ausschlusskriterien und Sicherheitshinweise und bestätigst, dass du die Voraussetzungen erfüllst.
Bei gesundheitlichen Unsicherheiten melde dich bitte vor deiner Buchung bei mir.
Was passiert, wenn eine Erfahrung sehr intensiv wird?
Intensive Atemarbeit kann mit starken Körperempfindungen, Emotionen oder Veränderungen der Wahrnehmung einhergehen.Wenn sich etwas für dich zu intensiv anfühlt, kannst du deine Atmung verändern, die Intensität reduzieren, pausieren oder die Atemphase beenden. Wenn du Unterstützung möchtest, begleite ich dich dabei, wieder mehr Orientierung und Stabilität zu finden.Starke Reaktionen müssen dabei nicht automatisch „etwas lösen“ oder eine bestimmte Bedeutung haben.Für PNflow gilt:Eine Peak Experience ist kein Ziel. Intensität ist kein Qualitätsmerkmal – und mehr Intensität bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung.Eine Grenze wahrzunehmen und ihr zu folgen kann selbst ein wichtiger Teil der Erfahrung sein.
Warum gibt es einen Eingangsfragebogen?
Der gesundheitliche Eingangsfragebogen ist ein Bestandteil meines Sicherheitskonzepts für transformative Atemsessions im Liegen und entsprechende individuelle Atemarbeit.
Er hilft mir, gesundheitliche Voraussetzungen, mögliche Kontraindikationen und persönliche Besonderheiten frühzeitig zu berücksichtigen. So können wir gemeinsam klären, ob und unter welchen Bedingungen eine Teilnahme sinnvoll ist.
Für Breathwork in Bewegung (Trancetanz) ist kein Eingangsfragebogen erforderlich. Hier erhältst du vor der Buchung klare Informationen zu gesundheitlichen Ausschlusskriterien und Sicherheitshinweisen. Du bestätigst direkt im Buchungsprozess, dass du diese gelesen hast und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllst.
Kann es sein, dass ich nicht teilnehmen kann?
Ja. Bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen können eine Teilnahme an intensiver Atemarbeit ausschließen oder eine vorherige medizinische Abklärung erforderlich machen.
Bei transformativen Atemsessions im Liegen berücksichtige ich dafür die Angaben aus deinem Eingangsfragebogen.
Beim Trancetanz prüfst du vor der Buchung anhand der veröffentlichten Ausschlusskriterien, ob die Teilnahmevoraussetzungen für dich erfüllt sind.
Wenn du unsicher bist, melde dich bitte vorab bei mir. Gemeinsam können wir besprechen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Was gilt für Alkohol und psychoaktive Substanzen?
Alle PNflow-Sessions finden in einem alkohol- und rauschmittelfreien Rahmen statt.
Bitte verzichte vor und während der Teilnahme auf Alkohol und andere berauschende Substanzen. Sie können deine Körperwahrnehmung, deine Reaktionsfähigkeit und deine Fähigkeit zur Selbstregulation beeinflussen.
Wenn du Medikamente einnimmst, die dein Bewusstsein oder deine Wahrnehmung verändern, kläre bitte vor der Buchung, ob eine Teilnahme für dich geeignet ist.
Verordnete Medikamente solltest du keinesfalls eigenständig absetzen.
Wo liegen die Grenzen von PNflow?
PNflow bietet einen Rahmen für Atemarbeit, Gesundheitsförderung, Coaching, Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.
Medizinische Diagnostik sowie die Behandlung körperlicher oder psychischer Erkrankungen erfordern entsprechend qualifizierte Fachpersonen.
Auch während oder nach einer Session können Themen auftauchen, die einen anderen professionellen Rahmen brauchen. Wenn ich das wahrnehme, spreche ich es offen an und empfehle gegebenenfalls entsprechende fachliche Unterstützung.
Verantwortungsvolle Begleitung bedeutet für mich auch, die Grenzen der eigenen Arbeit zu kennen.
Welche gesundheitlichen Ausschlusskriterien gelten für Breathwork in Bewegung/ Trancetanz?
Breathwork in Bewegung verbindet intensive, verbundene Atmung mit freier Bewegung. Aufgrund der möglichen körperlichen und psychischen Reaktionen ist dieses Format bei bestimmten gesundheitlichen Voraussetzungen nicht geeignet.
Zu den besonders relevanten Risikofaktoren gehören:
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen und unkontrollierter Bluthochdruck
- Epilepsie und andere Anfallserkrankungen
- Schwere oder instabile Atemwegserkrankungen
- Frühere Schlaganfälle und bekannte Gefäßaneurysmen
- Schwangerschaft
- Akute oder instabile schwere psychische Erkrankungen, insbesondere Psychosen und bipolare Störungen
- Akute psychische Krisen und ausgeprägte dissoziative Symptome
- Kürzlich erfolgte Operationen oder akute Verletzungen
- Wiederholte Ohnmachtsanfälle oder Bewusstseinsverluste
Wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft, buche bitte zunächst keine Session. Nimm vorab Kontakt mit mir auf, damit wir klären können, ob eine Teilnahme grundsätzlich ausgeschlossen ist oder eine ärztliche Abklärung infrage kommt.
Auch bei anderen relevanten Erkrankungen oder gesundheitlichen Unsicherheiten ist eine vorherige Rücksprache erforderlich.
Während der Session bestimmst du deine Atem- und Bewegungsintensität selbst. Bei Schwindel oder Unwohlsein unterbrichst du die Bewegung und kehrst zu deiner natürlichen Atmung zurück.