Was ist Trancetanz?
Trancetanz verbindet Atem, Musik, freie Bewegung und Bewusstsein in einem besonderen Erfahrungsraum. Bei PNflow verstehe ich Trancetanz als Breathwork in Bewegung: Der Körper bekommt Raum, innere Impulse aufzunehmen und über Bewegung auszudrücken.
Mein methodischer Zugang ist unter anderem durch meine Ausbildung zum Trancetanz Facilitator bei NAOU geprägt.
Atem, Musik, Bewegung
Wie wirkt das zusammen?
Intensive, verbundene Atmung und Musik bilden die Grundlage der Session. Während die Atmung deine Körperwahrnehmung und emotionale Prozesse intensivieren kann, entstehen durch die Musik Impulse für freie Bewegung. Du folgst deinem eigenen Rhythmus und lässt dich von dem leiten, was sich im Moment zeigt.
Gesundheitliche Voraussetzungen
Was gilt es zu beachten?
Aufgrund der intensiven verbundenen Atmung gelten bestimmte gesundheitliche Ausschlusskriterien. Vor der Buchung informierst du dich darüber und bestätigst, dass du die Teilnahmevoraussetzungen erfüllst. Ein Gesundheitsfragebogen ist für Trancetanz nicht erforderlich. Bei gesundheitlichen Unsicherheiten melde dich bitte vorab bei mir.
Sicherheit im Raum
Wie ist der Rahmen geschützt?
Klare Orientierung, ausreichend Raum und meine aufmerksame Begleitung schaffen einen geschützten Rahmen. Du bestimmst selbst, wie intensiv du atmest und dich bewegst. Du kannst jederzeit langsamer werden, zur natürlichen Atmung zurückkehren oder pausieren. Bei Schwindel oder Unwohlsein unterbrichst du die Bewegung und gibst mir ein Zeichen.
Antworten auf deine Fragen
Was ist Trancetanz?
Trancetanz ist Breathwork in Bewegung.Atem, Musik, Bewegung und Bewusstsein kommen in einem besonderen Set & Setting zusammen. Dieses Zusammenspiel kann die Wahrnehmung verändern und das Eintauchen in erweiterte Bewusstseins- und Trancezustände unterstützen.Der wesentliche Unterschied zu Breathwork im Liegen oder Sitzen: Deine Impulse bekommen mehr Raum – im wahrsten Sinne des Wortes.Mit Augenbinde bist du eingeladen, den Raum zu nutzen und den Impulsen deines Körpers zu folgen. Vielleicht entsteht viel Bewegung. Vielleicht möchtest du stehen, sitzen oder liegen. Bleibt ein Bewegungsimpuls aus, darf auch Stille entstehen.Trancetanz ist keine PerformanceTanzerfahrung, Choreografie oder Ästhetik spielen keine Rolle. Mit der Augenbinde fällt auch die visuelle Orientierung an anderen weitgehend weg.Es geht um ein Sich-bewegen-Lassen aus dem eigenen Erleben heraus. Wie viel Bewegung, Stille oder Trance dabei entsteht, bleibt deine individuelle Erfahrung.
Atem – Musik – Bewegung – Bewusstsein
Vier Elemente prägen den Trancetanz und beeinflussen sich während der gesamten Erfahrung gegenseitig.
Atem
Intensive, verbundene Atmung bildet die Grundlage der Atemarbeit. Sie kann deine Körperwahrnehmung verstärken und unterschiedliche körperliche oder emotionale Reaktionen hervorrufen. Du bestimmst dabei selbst deine Atemintensität und kannst jederzeit zu deiner natürlichen Atmung zurückkehren.
Musik
Rhythmus, Dynamik und Klang geben dem Prozess einen Rahmen. Die Musik kann unterschiedliche Stimmungen und Bewegungsimpulse entstehen lassen und dich dabei unterstützen, tiefer in deine Körperwahrnehmung und das unmittelbare Erleben einzutauchen.
Bewegung
Du folgst den Impulsen deines Körpers – mal kraftvoll und dynamisch, mal sanft und ruhig. Dabei gibt es keine vorgegebenen Bewegungsabläufe. Du kannst experimentieren, innehalten und deinen eigenen Rhythmus finden. Bewegung darf entstehen.
Bewusstsein
Durch Augenbinde, Atmung, Musik und Bewegung kann sich deine Aufmerksamkeit zunehmend nach innen richten. Körperempfindungen, Emotionen und das Erleben von Raum und Zeit können sich verändern. Du nimmst wahr, was sich im gegenwärtigen Moment zeigt.
Warum die Augenbinde?
Die Augenbinde ist ein wesentlicher Bestandteil des Trancetanz-Settings.Wenn die visuelle Orientierung wegfällt, kann sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen richten. Vergleich und Bewertung treten in den Hintergrund. Das kann erleichtern, körperliche Impulse wahrzunehmen und freier in Musik, Atem und Bewegung einzutauchen.Begegnungen dürfen im Raum bleibenAuch Kontakt zwischen Teilnehmenden kann entstehen – immer auf Basis klarer Konsensregeln.Die Augenbinde gibt solchen Begegnungen eine besondere Qualität: Wer dir während der Session begegnet, bleibt möglichst frei von visueller Identität. Eine Begegnung muss anschließend keiner bestimmten Person zugeordnet oder außerhalb der Session weitergeführt werden.Die Augenbinde schafft damit einen besonderen Schutz- und Erfahrungsraum.Sie gehört verbindlich zum PNflow-Trancetanz. Eine Teilnahme ohne Augenbinde ist nicht möglich.
Wie kann ich mich mit Augenbinde sicher bewegen?
Das gesamte Setting ist auf die Bewegung mit Augenbinde abgestimmt.Der Raum wird entsprechend vorbereitet und vor Beginn erhältst du eine klare Einführung in Orientierung, Bewegung, Begegnung und die gemeinsamen Regeln. Während der Session halte und beobachte ich den Raum.Du bestimmst selbst, wie viel Raum du nutzen möchtest. Du kannst deinen Bewegungsradius jederzeit verändern, langsamer werden, sitzen, liegen oder still bleiben.Für Begegnungen gelten klare Regeln zu Konsens, Grenzen und Kontakt.
Welche Rolle spielt die Gruppe?
Jede Person erlebt ihren eigenen Prozess – gleichzeitig entsteht etwas gemeinsam im Raum.Auch mit Augenbinde bleiben andere Menschen spürbar: durch Bewegung, Geräusche, Nähe, Abstand und mögliche Begegnungen.So kann die Gruppe zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum werden. Präsenz, Resonanz und Co-Regulation können Teil der Erfahrung sein.Du kannst ganz bei dir sein – und gleichzeitig Teil eines gemeinsamen Erlebens.
Muss ich mit anderen tanzen oder Körperkontakt haben?
Nein. Du kannst während der gesamten Session vollständig in deinem eigenen Raum bleiben.Gleichzeitig können Begegnungen entstehen: Bewegungen treffen sich, Hände berühren sich oder zwei Menschen bewegen sich für eine Zeit gemeinsam.Für bewussten Körperkontakt gelten klare Konsensregeln. Vor der Session besprechen wir, wie Zustimmung und Grenzen mit Augenbinde wahrgenommen, ausgedrückt und respektiert werden können.Kontakt entsteht nur im gegenseitigen Einverständnis und kann jederzeit verändert oder beendet werden.Nähe, Abstand und Begegnung dürfen gleichermaßen Teil deines Prozesses sein.
Kurz beantwortet
Muss ich tanzen können?
Nein. Du brauchst weder Tanzerfahrung noch Rhythmusgefühl. Es gibt keine Choreografie und nichts, was du nachmachen musst. Deine Bewegungen können groß, klein, dynamisch oder ganz ruhig sein. Du folgst dem, was sich für dich im Moment stimmig anfühlt.
Warum ist Trancetanz Breathwork?
Intensive, verbundene Atmung ist ein wesentlicher Bestandteil des Trancetanzes und verbindet sich mit Musik und freier Bewegung. Mal steht die Atmung stärker im Vordergrund, mal die Bewegung. Beide beeinflussen sich gegenseitig und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu deinem körperlichen und emotionalen Erleben.